Konfirmandengruppe   -  tyische Einblicke    

 

 

Seit dem Früjahr treffen sich jeden Dienstag junge Menschen zur Vorbereitung ihrer Konfirmation.

 

Bei der gemeinsamen Freizeit im Jugendheim Bieber setzten sie sich angesichts der bevorstehenden Wahl mit dem Thema „Kirchenvorstand“ auseinander. Obwohl dies ein eher schwieriger Bereich ist, von dem viele noch nie etwas gehört hatten, entwickelten sich rege Diskussionen.

 

Bei einer gespielten KV-Sitzung merkten die Konfis schnell, dass es sehr schwierig sein kann, wenig Mittel effizient einzusetzen, über interessante Vorschläge zu sprechen und zu merken, dass sich dafür entweder keine Mehrheit finden lässt oder dass die Verwirklichung an anderen Umständen scheitert.

 

So kam dann auch ein gutes Gespräch mit den drei Kirchenvorsteherinnen zustande, die uns an einem Nachmittag besuchten.

 

Das Ergebnis der Arbeit präsentierten die Konfis dann in ihrem Vorstellungsgottesdienst der Gemeinde. Dies war das Highlight vor den Sommerferien.

 

Nach den Sommerferien geht es wieder im gewohnten Dienstagsrhythmus weiter. Schließlich gilt es noch einige Themen zu erarbeiten, ehe diese jungen Menschen bewusst ihr JA zu Gott und Kirche vor der Gemeinde bekennen.

 

Das hört sich alles nach viel Arbeit an. Ist es auch – aber Spaß und Spiel kommen nicht zu kurz. Bei der Freizeit hatte dies seinen Platz und auch in jedem Treffen am Dienstag ist etwas Unterhaltsames dabei.

 

Die Erarbeitung einzelner Themen erfolgt meist in einer Gesprächsrunde, hin und wieder auch in Gruppenarbeit.

 

Erstmals kommt in dieser Gruppe auch eine Organistin gelegentlich zu den Dienstagstreffen, um den Konfis die Kirchenmusik näher zu bringen. Singen gehört – auch wenn diese Kulturtechnik heute in unseren Schulen nur am Rande steht – zur Feier eines Gottesdienstes.

 

Manchmal berührt uns ein Lied mehr als ein gesprochenes Wort.

 

Natürlich gibt es noch einige Texte, die auswendig zu lernen sind. Vieles prägt sich da aber schon durch den regelmäßigen Gottesdienstbesuch ein.

 

Durch die Übernahme von Lesungen oder Fürbitten im Gottesdienst gewinnen unsere Konfis Einblick in die „andere Seite“. Sie sind eingebunden und sprechen zur Gemeinde.

   

Es macht Freude zu sehen und zuhören, wie sie dabei ständig an Sicherheit gewinnen. Das lässt uns hoffen, dass sie sich nach ihrer Konfirmation als vollwertige Gemeindeglieder fühlen und vielleicht auch irgendwann einmal im KV mitarbeiten werden.

 

 

Christiane Reichel,

Mitarbeiterin

in der Konfirmandenarbeit